b

Die blinkgestalten haben ein potentielles Geschäftsfeld identifiziert: Leuchtbuchstaben.

Leuchtbuchstabe bLeuchtbuchstabe b
Der dreidimensionale Leuchtbuchstabe „b“

Die blinkgestalten werden ja nicht müde, immer neue „Business Opportunities“ zu identifizieren. Seit kurzem sondieren die blinkgestalten daher das Buchstabenbusiness – genauer: Leuchtbuchstaben.

Es gibt zahlreiche gute Gründe, ins Buchstabengeschäft einzusteigen: allein der deutsche Markt ist riesig – 82 Millionen potentielle Käufer. Selbst die nicht alphabetisierten Mitbürger (4%) sind denkbare Abnehmer für attraktive Leuchtbuchstaben.

Nicht zu verachten sind die kostenlosen Werbemaßnahmen, die unermüdlich für die Verwendung von Buchstaben plädieren. Vom Kleinkinderfernsehen, über den Buchstabensuppenhersteller und Quizsendungen („… ich kaufe ein A …“) bis zum dreistufigen Schulsystem mit anschließender Universität werden die Menschen in unserem Land permanent zur Alphabetsverwendung gedrängt. Mehr kostenlose Werbung kann man sich nicht wünschen. Alles gute Gründe, um einen ersten Design-Prototypen zu schaffen um anschließend seine Akzeptanz zu testen.

Die blinkgestalten präsentieren: das „b“.

„Warum b ?“ fragen Sie nun. Tausend gute Gründe! Hier sind vier:

  • Wir wollten genau einen Buchstaben. Hätten wir mit „a“ begonnen, dann hätten wir auch „b“ machen müssen – wer a sagt, der muß auch b sagen – und hätten damit zwei Buchstaben gehabt
  • Sollte sich das „b“ als Flop herausstellen, bleibt uns noch die alternative Vermarktung als „d“, „q“ oder „p“
  • Zudem sind wir die blinkgestalten – wir erschaffen b-Leuchtung. 50 Cent in die Kalauer-Kasse.
  • Und schließlich: wir sind die blinkgestalten und nicht z.B. die flinkgestalten … falls Sie das noch nicht bemerkt haben sollten

Noch einige Fakten zur b-Schaffenheit des Objekts:

  • Maße: 24 x 16 x 4 cm (H x B x T)
  • Material: verschraubtes MDF und Acryl
  • Beleuchtung: LED-Streifen
  • Energiequelle: 12V Akkupack für mehrere Tage mobile Stromversorgung
  • Zubehör: Tragegurt für komfortablen Transport

Wir halten Sie über den Erfolg des b auf dem Laufenden.

blinkgestalten

Design Reparieren – Teil 1: der fehlende LAN-Deckel

Immer wieder treffen die blinkgestalten auf mangelhaftes, nicht zu Ende gedachtes Design. Früher hätten sie einfach darüber hinweggesehen. Doch jetzt ist Schluss damit – kaputtes Design wird ab sofort repariert! Heute reparieren wir einen fehlenden LAN-Deckel.

Schreibtischkabellochabdeckung LANHALTA 1Schreibtischkabellochabdeckung LANHALTA 2Schreibtischkabellochabdeckung LANHALTA 3Schreibtischkabellochabdeckung LANHALTA 4
 Schreibtischkabellochabdeckung LANHALTA

Eine der Königsdisziplinen des Designs ist die Erfindung und das Design von Dingen, die bisher fehlten. Ist ein Ding schon da und besitzt ein schlechtes Design, dann ist es leicht, das Design zu verbessern. Ist ein Ding gar nicht erst nicht da, und besitzt obendrein noch ein schlechtes Design, dann ist die Herausforderung schon wesentlich größer.

Zu abstrakt? Gut, konkret: können Sie sich noch an die Zeit vor der Erfindung des Gullideckels erinnern? Was damals Leute spurlos verschwunden sind! Beim einen oder anderen Zeitgenossen war das kein Problem – manche Leute sind in Gullis besser aufgehoben als auf der Oberfläche. Aber das nur am Rande bemerkt.

Das Problem war also das ungünstige Gulli-Design (unauffällig, tief, gefährlich) und die Abwesenheit des Gullideckels.
Alle Versuche das Problem zu entschärfen (Perserteppich über den Gulli gelegt, Warnschilder oder lustige orange/weiße Kegel aufgestellt, …) führten nicht zum erwünschten Ziel. Erst der Gullideckel löste das Problem durch schlichtes, aber funktionales Design.

Ähnliche Loch-Design-Probleme sind hinlänglich bekannt (Sektflasche ohne Korken => Bitzel weg, Bohrloch ohne Dübel => Schraube fällt raus, teures Ölgemälde fällt auf Boden, … und so weiter und so weiter).

Ein modernes Loch-Designproblem ist das Kabelloch (oder auch „Kabelöffnung“) im Schreibtisch, wie es z.B. von schwedischen Einrichtungshäusern verkauft wird. Im Ansatz hat man das Problem gut erkannt: so ein Kabel geht einfach nicht durch den Tisch hindurch. Man kann es so lange gegen die Tischplatte drücken wie man will – hilft nichts.

So entschloss sich also der Schwedendesigner eine Öffnung in den Tisch zu integrieren. Aber oh weh! Wie groß sollte die Öffnung sein? So groß wie der Kabeldurchmesser? Nein, Blödsinn – der Stecker muß ja auch noch durch. Moment: vielleicht muß sogar die Steckerleiste durch! Also: Loch so groß, dass die Steckerleiste durchkommt. Aber wenn nur das LAN-Kabel durch soll? Dann ist das Loch doch viel zu groß … egal, one size fits all! Randbemerkung: wie das Loch wohl ausgesehen hätte, wenn der Schwedendesigner Besitzer eines HP-Laptops mit Ziegelstein-Netzteil gewesen wäre? Wir mögen gar nicht daran denken … aber ich schwoff ab.

Das Problem:
Das Kabelloch im Schreibtisch ist riesengroß, soll aber eigentlich nur ein LAN-Kabel beherbergen. Stöpselt man das LAN-Kabel aus, so soll es elegant im Loch verschwinden. Das tut es auch, allerdings verschwindet das Kabel meist für immer. Will sagen: man muß das Kabel jedes mal aufs neue – Arm bis zum Ellenbogen im Schreibtisch steckend – aus den Untiefen des Kabelloches herauspfriemeln.

Die Lösung:
Schreibtischkabellochabdeckung „LANHALTA“.

Mit „LANHALTA“ ist Dein LAN-Kabel immer griffbereit und trotzdem schnell wieder aufgeräumt. Zum Benutzen einfach herausziehen, nach dem Benutzen einfach hineinschieben.

Produktmaße: passt genau ins Loch

Design: blinkgestalten

Produktbeschreibung: naturbelassenes, graviertes Acryl (rot, transparent), verschraubt mit BIO-Schrauben M3

Pflegehinweis: herausfallende LAN-Datenreste mit einem feuchten Tuch abwischen.

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Projekt „blinkanstalt“ – Teil 2: finden

Die „blinkanstalt“ ist gefunden. Die neuen Räume für die blinkgestalten sind vielversprechend, doch es lauern noch ein paar überraschungen in den Ecken …

Blinkanstalt_FensterzwergBlinkanstalt_SchimmelBlinkanstalt_Renovierung
Der Zwerg, der Pilz, die Wand

Plötzlich ging bei unserer Suche nach der „blinkanstalt“ alles ganz schnell. Gleich bei uns ums Eck blickte uns eines Tages ein Raum duch seine dunklen, traurig leeren Fensteraugen an. Wo gestern noch Gardinen aus den 60ern hingen, nebst Primeltopf und Nippes, da grüßte heute nur noch ein verwaister, farbentblätterter Gartenzwerg.

Unsere Bitten waren erhört worden: ein Raum war soeben für uns frei geworden. Hausmeister, Hausverwaltung, Termin, Besichtigung, Liebe auf den ersten Blick, Nacht drüber schlafen, Unterschrift.

Doch die erste Liebe bröckelt schon. Oder vielmehr die Wände unserer geliebten neuen blinkanstalt bröckeln. Eigentlich ist es kein staubig trockenes bröckeln – es ist vielmehr ein muffig feuchtes bröseln.

Solidarisch zum Gartenzwerglack machte sich auch die Wandfarbe aus den 50ern auf den Weg zum Boden. All die Jahre hatte das vormals weiße Beige tapfer an der Wand ausgeharrt. Doch nun trug die neue frische Luft die letzten Haftkraft-Moleküle davon. Beiger Schnee auf PVC.

Und wir sollten nicht das einzig neue Leben sein, das diese Räume bald schon bevölkern würde. Was lugte da frech aus den Ecken hinter den Tapeten hervor? Waren’s Pflanzen oder Tiere? Weder noch, des Schimmels Sporen sprossen allerorten.
Flauschig schillernde Farben, die wir bisher nur von teuren Käsen kannten.

Farben inspirieren, und so hätten wir uns fast in ein neues blinkgestalten Projekt gestürzt: Biolumineszenz. Feuchte Wände als der ideale Nährboden für leuchtende Algen oder floureszierende Schimmelpilze. Das wär’s eigentlich gewesen, aber wir vertagen das auf später.

Jetzt konzentrieren wir uns darauf, dem Elektrohasen einen Showroom einzurichten: Tapeten runter, frische Farbe an die Wände, Raumplanung, Möbelkauf, … Es gibt viel zu tun: wir halten Sie auf dem Laufenden – bleiben Sie dran!

blinkgestalten

Projekt „blinkanstalt“ – Teil 1: suchen

Es ist hier im Blog ein wenig ruhig geworden um die blinkgestalten.
Grund: wir sind im Stress. Wir sind mit der Gesamtsituation unzufrieden. Wir brauchen Raum für Neuerungen. Wir brauchen eine blinkanstalt.

Blinkanstalt - Immobiliensuche in München
Suche auf dem Münchner Immobilienmarkt

Was ist geschehen? Als wir eines Nachts in unserem HighTech-Werkstatt-Atelier-Labor werkelten – Hände voll Modelliermasse,
Lötzinnspritzer in den Tastaturritzen, Silikonschlieren auf dem Objektiv und Wachsflecken an den Schuhsohlen – da wurde es uns einfach zu bunt.

Besondere Projekte erfordern ein besonderes Umfeld. Und da wir nicht nur kreative Freigeister, sondern bei Bedarf auch hobbymäßige, nüchterne Analytiker sind, schmiedeten wir einen einfachen aber genialen Plan: Wir brauchen Räume für unsere Träume!

Gesucht wird: die „blinkanstalt“ – ein Atelier-Showroom für die blinkgestalten. Eckdaten: klein aber fein, repräsentativ, hell, zentral in unserer Nähe.

Und so befinden wir uns derzeit auf der Suche und müssen feststellen, dass nicht jeder der suchet auch findet. Wir sprechen wildfremde Menschen auf der Straße an. Wir betreten Läden in denen wir nichts kaufen wollen. Wir dringen über verschlungene Wege in Hinterhöfe ein. Wir besichtigen Stadtviertel von deren Existenz wir bislang noch nicht wußten.

Zwischenzeitlich wissen wir nicht viel, aber einiges wissen wir jetzt:

  • Munich Seven hat eine schöne Aussicht, aber nicht unsere Kragenweite
  • im Glockenbachviertel wird es in 5 Jahren nur noch Juwelierläden geben können – andere Gewerbe werden bei diesen Quadratmeterpreisen nicht mehr denkbar sein
  • das Puerto Giesing ist weg – definitiv weg
  • das Paulanerviertel in der Au ist hochinteressant, kommt aber gut fünf Jahre zu spät

Was wir brauchen ist professionelle Hilfe. Darum kramen wir derzeit in unseren Unterlagen nach Lebensläufen, Zeugnissen und gutem Leumund. Wir werden uns bei Vermietern und Maklern anbiedern. Wir werden edelste Gewänder und feinste Düfte tragen und dabei die seriösesten Gesichter aufsetzen. Wir werden in Castings wie bei Dieter Bohlen brillieren. Wir werden an fragwürdigen Psychotests teilnehmen und sie bestehen.

Wir werden sie finden unsere blinkanstalt!

Advenster

Eine zeitgemässe Adventsbeleuchtung: die blinkgestalten erhellen vom 1.12.2011 bis 24.12.2011 die dunklen Adventsnächte mit farbenprächtigen Visualisierungen. Und das jeden Tag neu!

AdvensterAdvenster 2.12.2011Advenster 3.12.2011
Impressionen vom „Advenster“

In der Weihnachtszeit 2011 leuchtet München wieder: die blinkgestalten präsentieren ihre Installation „Advenster“. Das Projekt „Advenster“ – das sind weihnachtliche, farbenprächtig animierte, öffentlich aufgeführte Processing-Visualisierungen.

Die blinkgestalten präsentieren mit „Advenster“ eine Auswahl von – leicht modifizierten – Arbeiten des OpenSource Projektes OpenProcessing. Zu sehen sind die besten 24 Processing Sketches aus Sicht der blinkgestalten.

Mit der Installation „Advenster“ präsentieren die blinkgestalten ihre Vorstellung von geschmackvoller Weihnachtsbeleuchtung und setzen damit einen Kontrapunkt zur Beleuchtungs-Massenware.

Quietschbunt wackelkontaktartig hektisch flickernd flackernde Chinaplastiksterne. Blau blitzende, grell blendende Acrylkitsch-Eiszapfen. Unmotiviert umherlungernde, lasche Lichterketten. Blendend neongrell verwebte Leuchtmittelknäuel. Das muß nicht sein!

Die blinkgestalten wünschen mit „Advenster“ eine besinnliche, stimmungsvoll illuminierte Vorweihnachtszeit!

blinkgestalten

Silikon-Workshop mit den blinkgestalten

Meet & Make Workshop am 28.11.2011 um 20:00 Uhr im FabLab München: die blinkgestalten demonstrieren den Umgang mit Silikon, Latex und Alginat.

Material zum Meet & Make Silikon, Latex und Alginat
Silikon, Latex, Alginat, Gips – alles mit dabei

Im Meet & Make Workshop „Abformen mit Alginat, Latex und Gips und Herstellung von Silikon-Objekten“ wird blinkgestalt Robert sein praktisches Materialwissen weitergeben. Die Teilnehmer des Workshops sind eingeladen mit Alginat, Latex und Gips zu experimentieren. Zum Thema Silikonverarbeitung wird es eine anschauliche Vorführung geben.

Im Workshop werden überwiegend praktische Tipps und Tricks zum Gebrauch der Materialien vermittelt. Die praktische Arbeit ermöglicht den Teilnehmern einen schnellen Einstieg in den Umgang mit Alginat, Latex und Silikon.

Der Workshop ist nahezu ausgebucht. Interessenten für einen weiteren Workshop mögen sich bitte beim FabLab München melden.

Veranstaltungsbüro

Die blinkgestalten hinter dem Kraftwerk Konzert

Ein exklusiver Hintergrund-Bericht der blinkgestalten vom Kraftwerk-Konzert in München … aus einem ganz anderen Blickwinkel.

Blinkgestalten auf Kraftwerk-Konzert
Bild: die Blinkgestalten am Hintereingang der Kongresshalle München

Bevor wir mit dem Bericht beginnen, müssen wir uns outen: ja, auch die blinkgestalten sind durch Kraftwerk inspiriert. Wir reihen uns damit ein in die illustre Riege der „Kraftwerkinspiranten“ Africaa Bambaataa, DJ Hell, Coldplay, Rammstein und überhaupt jedem aus dem Bereich der elektronischen Musik. Damit ist es raus: ja, wir lieben Kraftwerk!

Umso schlimmer traf uns die Nachricht, dass in München im Oktober drei Kraftwerk Konzerte stattfinden sollten – unter Ausschluß der blinkgestalten. Ja, wir haben den heimlichen Kartenvorverkauf im Internet nicht mitbekommen. Peinlich.

Doch die blinkgestalten wären nicht die blinkgestalten, wenn sie sich durch unwesentliche Details wie gültige Eintrittskarten von einem Besuch des Kraftwerk-Konzerts abhalten ließen. Um es kurz zu machen, der nachfolgende Bericht beschreibt unsere Konzert-Impressionen hinter der Kongresshalle, vor der Tür des Notausgangs, auf der Treppe zum Parkplatz, neben dem Hinterausgang der Küche der Gaststätte Kongressgarten, gleich bei den Müllcontainern.

Laut der Süddeutschen Zeitung war zu Beginn des Konzerts die Bühne in Rot getaucht. Das können wir aus unserer Hinterbühnenperspektive nicht bestätigen. Der Parkplatz war in dunkelblaue, spätherbstlich milde Abendstimmung getaucht. Leichter Chlorgeruch von der Bierkrugwaschanlage, gemischt mit einer Anmutung von Frittierfett aus der Küche wehte den blinkgestalten um die neugierig gespitzten Ohren.

Das Konzert begann – wie gewohnt – mit „Die Roboter“. Der Sound war extrem knackig und druckvoll, die Stahltüre des Notausgangs bebte unter dem Schalldruck.  Mit dem Rücken und dem Kopf an die Tür gelehnt, liefen die Druckwellen die Wirbesäule entlang, über das Rückenmark, bis hinein ins zentrale Nervenzentrum. Eine unglaublich bewegende, körperliche Musikerfahrung. Bemerkenswert: auch die Wiedergabe der hohen Frequenzen wurde durch die Stahltüre kaum beeinträchtigt.

Die in der Presse hochgelobten 3D-Effekte konnten auch wir am Hintereingang  deutlich verfolgen. Die Fahrzeuge am Parkplatz sahen unglaublich plastisch aus – fast wie echt. Immer wieder streckten die Blinkgestalten ihre Hände in die Richtung der Autos – sie schienen zum Greifen nah zu sein.

Der Kritik der Süddeutschen Zeitung an den 3D Effekten wollen wir uns daher nicht anschließen: ja, mag sein, dass sogar die Brauerei Aying inzwischen 3D-Imagefilme zeigt. Aber dass Kraftwerk deswegen altmodisch und der Zeit hinterher sein soll? Diese Argumentationskette erscheint uns fragwürdig. Vor der Brauerei Aying wurde sicher auch schon vor 50 Jahren Musik gespielt (z.B. von der Blaskapelle Helfendorf). Aber deswegen wird Aying auch nicht gleich zur musikalischen Avantgarde. Worauf es ankommt ist schließlich nicht wann man 3D Videos präsentiert oder Musik macht, sondern wie.

Zurück zum Konzert: mit Ausnahme des Anfangs entsprach die Abfolge der  Titel im Wesentlichen dem Live-Album „Minimum-Maximum“ aus dem Jahr 2005. Wir gehen hier nicht genauer auf die Interpretation der einzelnen Stücke ein – was wir aber durchaus könnten, wenn wir den Rahmen des Blogs sprengen wollten.

Insbesondere auf den Schluß des Konzerts waren die blinkgestalten besonders gespannt. Beim Konzert im Jahr 2004 improvisierten die Bandmitglieder beim letzten Titel „Music Non Stop“ stark. Daher lauschten wir aufmerksam durch die verbogene Türritze den Klängen zu „Music Non Stop“, kamen aber zu dem Schluß, dass sich die Abwesenheit von Florian Schneider leider negativ auf den Sound ausgewirkt hat. Gefehlt hat uns auch die Verabschiedung a la „Gute Nacht. Auf Wiedersehen. Doswedanja Moscwa“.

Und so war es für die Blinkgestalten ein unterhaltsamer, alternativer Konzertabend hinter dem Konzert. Wir wünschen Kraftwerk gute Gesundheit trotz des hohen Alters, so dass wir eventuell doch noch einmal in den Genuß eines Kraftwerk-Livekonzerts kommen dürfen.

blinkgestalten

Der Blog zum Block

Wunderbare neue Blinkgestalten-Merchandising-Produkte: das Blinkgestalten-Mauspad und der Elektrohase-Notizklotz.

Blinkgestalten MauspadElektrohase Notizklotz

Die Blinkgestalten wundern sich immer wieder auf’s neue: die Weiten des Merchandising-Artikel-Universums sind schier unendlich. Oder weniger verklausuliert: wir haben da mal wieder was neues machen lassen.

Das Blinkgestalten-Mauspad präsentiert sich schlicht aber funktional und läßt unserer Mäuse leichtfüßig über’s Neopren huschen – oder woraus sind diese Mauspads eigentlich? Egal. Nichtpersonalisierte Schaumgummi-Mausunterlagen kommen uns jedenfalls nicht mehr auf den Tisch!

Der Elektrohase-Notizklotz hingegen setzt ein deutliches Statement auf dem Schreibtisch: hier klotze ich! Der kritische Blinkgestalten-Kenner fragt sich jetzt sicher: „Was? Die Blinkgestalten … diese digitalen Lebensformen … kratzen ihre Gedanken als Graphitspuren mit analogen Stiften auf ebensolches analoges Papier?“ Nun ja. Ja, genau das tun wir.

Zu unserer Entschuldigung sei gesagt: wir schreiben nur sehr digitale Dinge auf analoges Papier: „Blog zum Block schreiben!“ oder „Bald machen: Fotos digital nachbearbeiten“ oder auch „TBD: analoge Dokumente digitalisieren„. Anschließend scannen wir dann die Block-Blätter ein, wandeln die Notizen per OCR in digitale Texte um, schicken die Texte durch ein komplexes Netzwerk informationsverarbeitender Algorithmen, um sie dann zu visualisieren, zu transformieren und zu ignorieren. Aber wir schweifen ab.

Die Marketingabteilung

Das Elektrohase Schmuckobjekt

Elektrohase RingElektrohase RingElektrohase Ring

Die blinkgestalten freuen sich über das bislang edelste Objekt der Elektrohasen-Produktserie: der Elektrohase-Ring!

Möglich gemacht hat dieses Schmuckobjekt Angelika Brinkmann, Atelier für Schmuck. Der Elektrohase-Ring ist aus Silber und lasergraviertem Acryl gefertigt. Die Gestaltung des Rings entstand – wie von Angelika Brinkmann gewohnt – in einem kreativen Abstimmungsprozess, bei dem wirklich auf jeden Wunsch der blinkgestalten eingegangen wurde. Wir sind von dem Ergebnis begeistert und freuen sich schon auf die nächste Kooperation mit Angelika Brinkmann!

blinkgestalten

Elektrohase – Die Filmpremiere

 Elektrohase Film

Die blinkgestalten präsentieren: die Premiere zum Elektrohase Film!

Der treue blinkgestalten-Blogleser fragt sich nun: Wie kann es sein, dass es von der Fertigstellung des Films bis zur Premiere drei Monate gedauert hat?

Nun, sagen wir so: es gab gewisse bürokratische Hindernisse im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Lizenz zur Aufführung von urheberrechtlich geschützter Musik im Internet. Wir könnten hier von Dingen berichten, die die Stirnfalten unserer Blogleser heftig kräuseln würden. Doch die glatte Stirnhaut unserer Leser ist uns heilig, daher berichten wir nicht von Erwerbszwecken, privaten oder gewerblichen Lizenzen, Download vs. Streaming und Produktpräsentationen im Gegensatz zu Privatfilmen.

Wir berichten viel lieber vom neuen Elektrohase-Film mit gänzlich neuer Musik! Herr Kalkbrenner möge uns nicht böse sein, dass wir seine allerfeinste – aber eben leider urheberrechtlich geschützte – Musik ersetzen mußten. Den Verlust der kalkbrennerschen Musik konnten wir durch den Fund einer neuen, unerschöpflichen Musikquelle hoher Qualität (www.soundclick.com) mehr als wett machen.

Weil uns die GEMA mit ihrem Lizenz-Wirrwarr so nachhaltig beeindruckt hat, haben wir dem Elektrohase-Film spontan eine Creative Commons Lizenz verpasst. Unser neues Motto lautet: Lieber eigene Lizenzen machen, als fremde Lizenzen kaufen! Uns so sieht sie aus unsere Lizenz – ist sie nicht bildschön?

CC Lizenz

Wir wünschen allen Blogverfolgern gute Unterhaltung beim Elektrohase-Film!

Das Filmteam und das am Rande des Wahnsinns operierende Backoffice