Elektrohase #3 kommt in Form

Neues aus dem Designstudio der blinkgestalten: die Formgebung von Elektrohase #3 ist abgeschlossen.

Wir erinnern uns: am Anfang stand die Designzeichnung, gefolgt durch einen kleinen Prototypen aus Efaplast. Eben jener Prototyp wanderte in den 3D Scanner und lag damit als 3D Modell vor.

Am 3D Modell war leicht auszumachen, dass es dem Elektrohasen noch etwas an Symmetrie ermangelte. Wir haben daher Elektrohase #3 noch einer Formkorrektur im 3D Modeler unterzogen.

Symmetrischer Elektrohase #3 im 3D Modeler

Danach stellte sich die Frage: wie kommt man vom 3D Modell zum mehrfach vergrößerten Efaplast-Modell? Eine neue Herausforderung für die blinkgestalten: es galt eine neue Technik zu erfinden. Und weil Techniken erfinden eine der Spezialitäten der blinkgestalten ist, erfanden wir die „modellierungsunterstüztende Invers-Polycarbonat-Schablonentechnik“. Ein Verfahren, das sicher schon existiert – wir haben es trotzdem nochmal selbst erfunden. Und hey – unser Name für die Technik ist spektakulärer!

Elektrohase Invers-Polycarbonat Schablonentechnik

Ausgestattet mit den mächtigen Möglichkeiten dieser brandneuen Technik entstand schließlich das finale Efaplast-Modell des Elektrohasen in Originalgröße (250 x 100 x 100 mm)

Finaler Elektrohase #3 versus kleiner Elektrohase #3 Prototyp

Digital Modeling und Design

ELEKTROHASE aus LEGO

 LEGO-ELEKTROHASE screenshotLEGO-ELEKTROHASE VerpackungLEGO-ELEKTROHASE Modell

Der ELEKTROHASE existiert schon als Prototyp aus verschiedenen Materialien wie zum Beispiel FIMO, efaplast, Silikon oder Latex. Nun gibt es auch ein Modell aus LEGO!

Realisiert wurde der LEGO-ELEKTROHASE in Zusammenarbeit mit der innovativen und kreativen Agentur filiale01 in München. Nach unseren Vorlagen baute LEGO-Constructor Sebastian mit Hilfe der Software DESIGNbyME von LEGO  ein virtuelles Modell am Computer und die dafür notwendigen 488 LEGO-Steine wurden bestellt. Nachdem diese in einer exklusiven Verpackung inklusive 120-seitiger Bauanleitung da waren, konnte der Bastelspaß beginnen: der LEGO-ELEKTROHASE wurde von Sebastian zusammengebaut.

Der LEGO-ELEKTROHASE durfte dann noch eine Nacht im Schaufenster der filiale01 übernachten, bevor er zu den blinkgestalten in sein neues Zuhause umzog.

Werbemittel

 Visitenkarte ElektrohaseTasse Elektrohase

Die Marketingabteilung war fleissig und präsentiert die Visitenkarten für das Projekt ELEKTROHASE.

Und da der Kaffee-Konsum der blink*gestalten immens ist,  wird selbiger ab sofort nur noch aus der Original ELEKTROHASE-Tasse getrunken. Die schwarze Beflockung verhindert außerdem, dass der Kaffe zu schnell kalt wird.

Marketing

Erste Elektrohase 3D Scans

Es gibt Neuigkeiten aus dem Designlabor: es gibt einen ersten 3D Scan des Elektrohasen in beeindruckend guter Qualität. Der 3D Scan wurde mit Hilfe des FLMScan 3D Scanners (ein Projekt des FabLab München) hergestellt. Die Triangulierung der Punktwolke wurde mit Hilfe MeshLab durchgeführt.

Elektrohase PunktwolkeElektrohase Trianguliert

Die Qualität des Scans ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass FLMScan noch in prototypischem Zustand ist. D.h. der 3D Scanner hat derzeit noch keine Kalibrierungsfunktion und mußte „per Hand“ und mit viel Gefühl eingerichtet werden.

Damit ist der Weg frei für die nächsten Schritte: Feinschliff des Elektrohasen-Designs mit 3ds Max und anschließende Modellierung der endgültigen Elektrohasenform.

Digital Modeling

Christkind auf Reisen

Das Christkind hatte wie jedes Jahr einen weiten Weg zurueckzulegen, um vom Himmel bis auf den bayerischen Heimatboden zu fliegen.

Sterne in der Umlaufbahn

fremde SonneSaturnring

Es flog durch die Weiten des Universums: vorbei an den Saturn-Ringen mit Saturn-Mond durchkreuzte es die Umlaufbahn von Sternen, entdecke ferne Sonnen, sah den Andromeda-Nebel und die Milchstraße. Es holte spontan seine Digitalkamera hervor und schoss ein paar galaktische Fotos.

In diesem Sinne – himmlische Weihnachten!
wünschen

die blink*gestalten

Neues aus der Weihnachstbastelstube der blink*gestalten

Jetzt kommt wieder die stade Zeit. Und auch bei den Blinkgestalten weihnachtet es sehr: in unserer Elektronikwerkstatt liegt ein Duft von Lötzinn in der Luft und sphärische, elektronische Adventsklänge erklingen allüberall.

Passend zur Jahreszeit präsentieren die blink*gestalten ein kleines Zwischenprojekt: „Krippenfeuer 2.0“ – das zeitgemäße Physical Computing Krippenfeuer für das 21. Jahrhundert.

Krippenfeuer 2.0 - Elektronik

Krippenfeuer 2.0: die Elektronik – powered by Arduino Mini.

Krippenfeuer 2.0 - Batterie-Energie

Krippenfeuer 2.0: die Energiequelle.

Wie es zu diesem Projektchen kam? blink*gestalter Robert schlenderte wie jedes Jahr mal wieder über den Christkindlmarkt, als ihm diese unsäglichen 08/15 Krippenfeuer ins Auge fielen: rot blinkende, mit Schmelzkleber zusammengeschusterte Plastikholzhaufen.

Das ist nicht festlich! Und falsch noch obendrein: ein Feuer blinkt nicht – es flackert. Und: ein Feuer ist orange bis gelb – keinesfalls aber rot. Und wenn es doch rot ist, dann ist es Glut und flackert nicht mehr.

Die blink*gestalten präsentieren mit „Krippenfeuer 2.0“ den korrekten Gegenentwurf: ein flackerndes LED-Feuer in rot bis orange. Und weil aus unserer Sicht flackernde LEDs einfach zu wenig Interaktion sind: „Krippenfeuer 2.0“ brennt langsam herunter und kann durch Blasen (!) wieder entfacht werden. Arduino machts möglich!

Frohe Vorweihnachtszeit!

Der Weihnachtsbeauftragte

FabLab München: blink*gestalten sind mit dabei

Es gibt aufregende Entwicklungen in München: am 29.6.2010 wurde das FabLab München e.V. gegründet (bzw. ist noch in Gründung). Die blink*gestalten halten das für eine erstklassige Idee und sind daher mit von der Partie: Robert von den blink*gestalten ist eines der Gründungsmitglieder des Vereins.

Seitdem ist im FabLab schon eine Menge passiert: es wurden 3D-Drucker und -Fräsen gebaut, sowie diverse 3D Drucke gedruckt. Fantastische neue Möglichkeiten, die die blink*gestalten inspiriert und beflügelt haben.

Auch für das Projekt Elektrohase #3 tun sich mit dem FabLab München ganz neue Möglichkeiten auf: Prototypen, Modelle und Gussformen können fortan auch am PC in 3D modelliert und im FabLab ausgedruckt oder gefräst werden.

Ein weiteres FabLab Projekt hat es den blink*gestalten besonders angetan: FLMScan – ein Open Source 3D Scanner.

FLMScan - PunktwolkeFLMScan - ein erster ScanFLMScan - Mesh

Ein spannendes Projekt. Entsonnen und entwickelt durch einen cleveren TU-Studenten. Umgewidmet in ein Open Source Projekt für das FabLab München durch Robert. Und hoffentlich bald schon ein unverzichtbares Werkzeug für die vielen Projekte der blink*gestalten, die da noch kommen mögen.

Pressestelle

Elektrohase #3: Silikon-Prototyp fertiggestellt

Elektrohase #3 hat sich inzwischen ein gutes Stück weiterentwickelt. Der Blog hat davon allerdings nicht viel mitbekommen. Darum eine kurze Zusammenfassung dessen was in den letzten Monaten enstanden ist:

  • Abformung der Designstudie mit Latex
  • Erstellung einer Gussform aus Latex (durch Gips stabilisiert)
  • Herstellung von zwei Silikon-Prototypen
  • Experimente zum Einfärben von Silikon mit Pigmenten

Bei der Herstellung der Silikon-Prototypen hat sich gezeigt, dass eine Latex-Form gut geeignet ist. Trotzdem ist das Verfahren relativ arbeitsaufwändig. Wir werden daher die Augen nach Alternativen für die Erstellung von Gussformen offen halten.

Das Einfärben von Silikon hingegen funktionert relativ problemlos. Es lassen sich damit sehr dezente Farbeffekte erzielen. Das Ziel für Elektrohase #3 ist die Herstellung eines Sillikon-Korpus, der einerseits leicht farbig, aber andererseits noch transparent ist.

Produktion

Elektrohase #3: Designstudie fertiggestellt

Das Design von Elektrohase #1/#2 erschien uns als zu naturalistisch. Wir haben uns daher entschlossen die Form von Elektrohase #1/#2 zu überarbeiten. Wir haben zunächst in einigen Designzeichnungen die neue Formgebung durchgespielt und sind dabei zu ganz zufriedenstellenden Ergebnissen gekommen: die neue Formgebung ist bewußt kantiger, und wirkt damit so technisch, wie wir es uns wünschen.

Trotz der relativ genau ausdetaillierten Designzeichnungen war die Formgebung von Elektrohase #3 im 3D noch nicht vollständig klar. Um die 3D Form abzuklären, haben wir daher heute ein prototypisches Modell des Elektrohase #3 erstellt. Hier das Ergebnis:

Designstudie Elektrohase #2

Einige Details zur Herstellung: modelliert wurde mit efaplast classic, einer tonartigen, lufthärtenden Modelliermasse. Dieser erste Test mit der Modelliermasse erschien uns vielversprechend. Wir werden die gleiche Masse demnächst auch für die Herstellung der Form von Elektrohase #3 in Originalgröße verwenden.

Design

Elektrohase Webserver: der Prototyp steht

Idee: der Elektrohase muß seinen Zustand kontinuierlich aktualisieren. Der Zustand des Elektrohasen ergibt sich aus Umweltinformationen. Der Elektrohase bezieht alle seine Umweltinformationen aus dem Internet.

Fazit: der Elektrohase muß mit einem Webserver kommunizieren. Um die Komplexität der Elektrohase-Software gering zu halten, wird der Elektrohase-Webserver mit Funktionalität zur Konsolidierung und Bewertung von Informationen ausgestattet.

Erster Prototyp des Elektrohase Webservers: Applikation zur zyklischen Prüfung von RSS Feeds. Minimale Konsolidierungsfunktionalität des Prototypen: Analyse von Umfang der RSS Feeds und Prüfung auf Schlüsselwörter in RSS Feeds.

Entwicklung SW