Elektrohase – Der Film

Wir freuen uns verkünden zu können: der Elektrohase-Film ist fertig! Zu sehen sind drei Minuten Impressionen von drei Elektrohasen im Betrieb. Special Guest im Film: Kaninchen Lupo. Wie allgemein bekannt, gehört Filme drehen mit Kindern und Tieren zur hohen Kunst der Cinematographie. Aber Lupo hat sich wacker geschlagen – trotz Greenscreen und verstörendem technischem Equipment.

Hier einige Impressionen des Elektrohase-Films:

Elektrohase InstallationElektrohase vs. LupoElektrohase Detail

Leider kann der Elektrohase-Film derzeit noch nicht online gestellt werden – es gilt noch urheberrechliche Hürden bzgl. GEMA zu bewältigen: Herr Kalkbrenner, der die Musik zum Film beisteuerte, hat noch ein Anrecht auf Vergütung.

Filmteam

Elektrohase Materialforschung

Neues von den blinkgestalten aus der Abteilung Materialforschung: die Abteilung Design hatte sich ja für den nicht ganz einfach zu handhabenden Werkstoff Silikon entschieden.  Das bringt so einige Probleme mit sich – insbesondere das Problem der Bildung von kleinsten Luftbläschen beim Anrühren des Werkstoffs machte uns große Kopfzerbrechen.

Wie ja landläufig bekannt ist, vermeidet man Blasenbildung beim Anrühren von Silikon, indem man die Komponenten im Vakuum anrührt und die Vernetzung ebenfalls im Vakuum ausführt. Die blinkgestalten schreckten vor diesem technologischen Aufwand etwas zurück und entschieden sich – sie ahnen es schon – für eine neu erfundene Technik.

Zunächst: was tun andere um das Problem der Blasenbildung bei Silikon zu vermeiden? Andere wenden die sogenannte Technik des „bombs away“ an und gießen Silikon aus großer Höhe in einem dünnen Strahl in die Form. Dabei erhofft man sich, das die Blasen im dünnen Silikonstrahl nur eine geringe Überlebenschance haben. Wir können das für den Strahl bestätigen. Allerdings können wir auch beobachten, dass die Blasen beim Eintreffen des Silikonstrahls in der Gießform eine Reinkarnation erfahren. Oder anders ausgedrückt: es funktioniert nicht.

Bombs Away Technik

Pragmatisch wie wir sind, haben wir ein neues Verfahren erfunden, das das Problem an der Quelle vermeidet: wir lassen die Luftblasen erst gar nicht entstehen. Unsere neue Technik nennt sich „Gaseinschlußvermeidung durch langsamlaufende schrägblattrührerunterstützte subkutane Emulsion“. Bevor wir in langweilige und -wierige Erklärungen ausbrechen gleich das Ergebnis: es funktioniert.

Hier die illustration der zunehmenden Güte unserer Ergebnisse. Beim roten Silikonwürfel wurden Pigmente verwendet um die Homogenität der durchmischten Silikonmasse zu prüfen.

Silikon mit zu vielen LuftblasenSilikon mit Pigmenten zur Prüfung der HomogenitätSilikon mit immer weniger Luftblasen

Materialforschung

Elektrohase #3 kommt in Form

Neues aus dem Designstudio der blinkgestalten: die Formgebung von Elektrohase #3 ist abgeschlossen.

Wir erinnern uns: am Anfang stand die Designzeichnung, gefolgt durch einen kleinen Prototypen aus Efaplast. Eben jener Prototyp wanderte in den 3D Scanner und lag damit als 3D Modell vor.

Am 3D Modell war leicht auszumachen, dass es dem Elektrohasen noch etwas an Symmetrie ermangelte. Wir haben daher Elektrohase #3 noch einer Formkorrektur im 3D Modeler unterzogen.

Symmetrischer Elektrohase #3 im 3D Modeler

Danach stellte sich die Frage: wie kommt man vom 3D Modell zum mehrfach vergrößerten Efaplast-Modell? Eine neue Herausforderung für die blinkgestalten: es galt eine neue Technik zu erfinden. Und weil Techniken erfinden eine der Spezialitäten der blinkgestalten ist, erfanden wir die „modellierungsunterstüztende Invers-Polycarbonat-Schablonentechnik“. Ein Verfahren, das sicher schon existiert – wir haben es trotzdem nochmal selbst erfunden. Und hey – unser Name für die Technik ist spektakulärer!

Elektrohase Invers-Polycarbonat Schablonentechnik

Ausgestattet mit den mächtigen Möglichkeiten dieser brandneuen Technik entstand schließlich das finale Efaplast-Modell des Elektrohasen in Originalgröße (250 x 100 x 100 mm)

Finaler Elektrohase #3 versus kleiner Elektrohase #3 Prototyp

Digital Modeling und Design

Erste Elektrohase 3D Scans

Es gibt Neuigkeiten aus dem Designlabor: es gibt einen ersten 3D Scan des Elektrohasen in beeindruckend guter Qualität. Der 3D Scan wurde mit Hilfe des FLMScan 3D Scanners (ein Projekt des FabLab München) hergestellt. Die Triangulierung der Punktwolke wurde mit Hilfe MeshLab durchgeführt.

Elektrohase PunktwolkeElektrohase Trianguliert

Die Qualität des Scans ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass FLMScan noch in prototypischem Zustand ist. D.h. der 3D Scanner hat derzeit noch keine Kalibrierungsfunktion und mußte „per Hand“ und mit viel Gefühl eingerichtet werden.

Damit ist der Weg frei für die nächsten Schritte: Feinschliff des Elektrohasen-Designs mit 3ds Max und anschließende Modellierung der endgültigen Elektrohasenform.

Digital Modeling

Elektrohase #3: Silikon-Prototyp fertiggestellt

Elektrohase #3 hat sich inzwischen ein gutes Stück weiterentwickelt. Der Blog hat davon allerdings nicht viel mitbekommen. Darum eine kurze Zusammenfassung dessen was in den letzten Monaten enstanden ist:

  • Abformung der Designstudie mit Latex
  • Erstellung einer Gussform aus Latex (durch Gips stabilisiert)
  • Herstellung von zwei Silikon-Prototypen
  • Experimente zum Einfärben von Silikon mit Pigmenten

Bei der Herstellung der Silikon-Prototypen hat sich gezeigt, dass eine Latex-Form gut geeignet ist. Trotzdem ist das Verfahren relativ arbeitsaufwändig. Wir werden daher die Augen nach Alternativen für die Erstellung von Gussformen offen halten.

Das Einfärben von Silikon hingegen funktionert relativ problemlos. Es lassen sich damit sehr dezente Farbeffekte erzielen. Das Ziel für Elektrohase #3 ist die Herstellung eines Sillikon-Korpus, der einerseits leicht farbig, aber andererseits noch transparent ist.

Produktion

Elektrohase #3: Designstudie fertiggestellt

Das Design von Elektrohase #1/#2 erschien uns als zu naturalistisch. Wir haben uns daher entschlossen die Form von Elektrohase #1/#2 zu überarbeiten. Wir haben zunächst in einigen Designzeichnungen die neue Formgebung durchgespielt und sind dabei zu ganz zufriedenstellenden Ergebnissen gekommen: die neue Formgebung ist bewußt kantiger, und wirkt damit so technisch, wie wir es uns wünschen.

Trotz der relativ genau ausdetaillierten Designzeichnungen war die Formgebung von Elektrohase #3 im 3D noch nicht vollständig klar. Um die 3D Form abzuklären, haben wir daher heute ein prototypisches Modell des Elektrohase #3 erstellt. Hier das Ergebnis:

Designstudie Elektrohase #2

Einige Details zur Herstellung: modelliert wurde mit efaplast classic, einer tonartigen, lufthärtenden Modelliermasse. Dieser erste Test mit der Modelliermasse erschien uns vielversprechend. Wir werden die gleiche Masse demnächst auch für die Herstellung der Form von Elektrohase #3 in Originalgröße verwenden.

Design

Elektrohase Webserver: der Prototyp steht

Idee: der Elektrohase muß seinen Zustand kontinuierlich aktualisieren. Der Zustand des Elektrohasen ergibt sich aus Umweltinformationen. Der Elektrohase bezieht alle seine Umweltinformationen aus dem Internet.

Fazit: der Elektrohase muß mit einem Webserver kommunizieren. Um die Komplexität der Elektrohase-Software gering zu halten, wird der Elektrohase-Webserver mit Funktionalität zur Konsolidierung und Bewertung von Informationen ausgestattet.

Erster Prototyp des Elektrohase Webservers: Applikation zur zyklischen Prüfung von RSS Feeds. Minimale Konsolidierungsfunktionalität des Prototypen: Analyse von Umfang der RSS Feeds und Prüfung auf Schlüsselwörter in RSS Feeds.

Entwicklung SW